Die österreichische Tageszeitung »Der Standard« beschäftigt sich in ihrer Online-Ausgabe mit Verschwörungstheorien und stellt auch die »neuesten« vor, damit man mitreden kann. U. a. die olle Kamelle, dass Bill Gates der »Antichrist« (was immer das sein soll) sein soll, da die Buchstaben seines Namens als Summe der dazugehörenden Zahlen des ASCII-Codes die Zahl 666 ergeben. Was für ein Schmarren, genauso wie der andere Hirnschwurbel, der im Umlauf sein soll. (Außer der Enthüllung, dass Bielefeld nicht existiert. Die stimmt so.)
Ein gewisser Harald Engelhardt hat daraufhin ein kleines Script verfasst, dass über eine Eingabemaske jeden eingetippten Namen automatisch in die Summe des ASCII-Codes umrechnet – der Witz ist dabei übrigens, dass Großbuchstaben der Natur der Datenverarbeitung gemäß einen anderen ASCII-Wert haben als Kleinbuchstaben. Klar, dass bei Bill Gates‘ seinem Namen alles andere als 666 herauskommt. Um auf diese bescheuerte Zahl zu kommen, muss man groß »BILLGATES« ohne Leerschritt eintragen (denn jeder Leerschritt zählt immerhin noch verschwenderische 32 ASCII-Tacken dazu) und kommt dann auf 663 … hrmpff…. achja: Bill Gates der Dritte. Einfach noch 3 dazu zählen und schon ist der Beweis erbracht. Pruhaha. Wat hebbt wi lacht.
»MACup« übrigens ergibt 438 … was auch immer das bedeuten mag.
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Standardverschwörungen