Hightech und Blech

Agenturen sehen harten Zeiten entgegen

Herbstmonitor Lediglich drei Prozent der deutschen Kommunikationsagenturen waren mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2002 zufrieden, so die Ergebnisse des GWA Herbstmonitors 2002.

Für das zweite Halbjahr erwarteten nur 28 Prozent einen steigenden Geschäftsverlauf. So pessimistisch waren die Agenturen noch nie. Führende Agenturmanager beklagen unter anderem "den schlechtesten Geschäftsverlauf seit drei Jahren", befürchten deutliche Umsatzrückgänge auch im nächsten Jahr und signalisieren Einsparungen bei den Personalkosten. Rund 84 Prozent der Agenturen sahen sich zum Sparen veranlasst – im Vorjahr waren es noch 63 Prozent. Vor allem bei den Personalkosten wird massiv eingespart: 89 Prozent der zu Kostenanpassungen gezwungenen Agenturchefs gaben an, Gehälter eingefroren, die freiwilligen Leistungen gekürzt, sowie Kosten für Aus- und Weiterbildungen verringert zu haben. Dagegen reduzierten nur 14 Prozent ihre Investitionskosten. Für den zweimal jährlich erscheinenden GWA-Monitor befragte NFO Infratest im Auftrag des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen 94 Agenturen. Autor: emarket