Apple M7 wird der KI-Chip, dem der Markt den Speicher nimmt
Hardware-Dienstag. Apple richtet seine gesamte Chip-Strategie auf KI aus – und streicht dafür erstmals seit dem M1 eine Leistungsklasse. Den M6 werde es laut Mark Gurman nur als Basis-Chip geben; Pro, Max und Ultra überspringe Apple und ziehe sie direkt in die M7-Generation, um die wachsende Nachfrage nach KI-Funktionen direkt auf dem Gerät zu bedienen.
Der M7 wird genau dafür gebaut mit stärkeren Neural Accelerators, mehr Grafikleistung, höherer Bandbreite – von 153 GB/s beim M5 auf rund 240 GB/s. Start. Laut Fahrplan mit Basis-M7 in der ersten Jahreshälfte 2027, Pro und Max gegen Jahresende, der M7 Ultra erst 2028.
Für den kommenden Mac-Studio-Computer heißt das: 2027 kommt keines. Der nächste Sprung ist der M5 Ultra noch in diesem Jahr – verschoben wegen der Speicherkrise, mit neuem Kühlkörper, aber ohne Redesign. Das KI-Modell mit M7 Ultra folgt dann aber erst 2028.
Und genau das ist die Crux. Das Studio ist die Maschine, auf der Profis große Modelle lokal laufen lassen – der Unified Memory macht’s möglich. Doch derselbe KI-Boom, der den M7 rechtfertigt, frisst ihm den Speicher weg. Apple hat die 512-GB-Option des M3 Ultra im März gestrichen; heute ist das Spitzenmodell auf 96 GB gedeckelt. Am 25. Juni sprang sein Preis von 3.999 auf 5.299 Dollar – begründet mit der beispiellosen Nachfrage durch den Ausbau der KI-Rechenzentren.
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Was wir erwarten dürfen, ist also ein Widerspruch im Gehäuse: ein Chip, der für KI gebaut ist, in einer Maschine, der die KI-Konjunktur Speicher und Bezahlbarkeit nimmt. Der M7 macht den Mac klüger; der Markt macht ihn knapper. Und so wid der M7 immer noch zum KI-Chip, aber ohne den nötigen Speicher, weil der KI-Boom den DRAM auffrisst.