Hightech und Blech

Canon EOS 350D und EF-S 60 1:2.8 Makro USM

Profiausstattung für den kleinen Geldbeutel Wie gestern bereits angekündigt hat Canon die EOS 350D, Nachfolgerin der populären EOS 300D, präsentiert. Die Kamera ist mit einem 8,0-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format ausgestattet. Dazu kommt der DIGIC II Bildprozessor, der bereits bei den Profikameras zum Einsatz kommt. Damit kommt die 350D auf eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu drei Bildern pro Sekunde sowie bis zu 14 Aufnahmen in Folge. Die Schreibgeschwindigkeit auf die CompactFlash-Speicherkarte konnte um das 3,5fache verbessert werden.

Mit einfachem Menü, intuitiver Bedienung und Grundeinstellungen der Bildparameter möchte Canon dem Ein- und Umsteiger in die digitale SLR-Fotografie entgegenkommen. Neun Individualfunktionen mit 24 Einstellungen erlauben aber auch eine individuelle Konfiguration der Kamera für erfahrenere Fotografen. Dazu gehören beispielsweise die Spiegelvorauslösung und das Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang. Von der 20D übernommen wurden die erweiterten Schwarzweißfunktionen. Mit Filtern lassen sich Kontraste und Grauwertwiedergabe beeinflussen.

Die 350D konnte gegenüber der 300D um rund 25 Prozent verkleinert werden. Das Gewicht wurde um rund zehn Prozent verringert. Der eingebaute Blitz mit der Leitzahl 13 kann noch höher ausgeklappt werden als bei der 300D, was die Möglichkeit störender Schatten durch den Objektivtubus reduzieren soll und dem Rote-Augen-Effekt vorbaut.

Die EOS 350D kommt ab März zu einem Preis von 900 Euro (nur Gehäuse) beziehungsweise 1000 Euro inklusive Zoom-Objektiv EF-S 18-55 mm. Das EF-S Bajonett bietet aber auch die Möglichkeit, rund 60 andere Canon-Objektive zu nutzen, unter anderem das neu vorgestellte Makroobjektiv EF-S 60 1:2.8. Es ist speziell für Nahaufnahmen und Porträts geeignet. Es ist ebenfalls ab April für 430 Euro erhältlich.

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Canon