Hightech und Blech

CES 2015: Intel Broadwell

Prozessorgeflüster bei der CES, Las Vegas: Die fünfte Generation der Intel-Core-Prozessoren läutet bei der CES in Las Vegas eine neue Ära des Computings ein. Die neueste Version der Core-Prozessoren ist im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt und basiert auf der Broadwell-Mikroarchitektur. Sie liefert im Vergleich zur Vorgängerfamilie – wieder einmal und nicht anders erwartet – verbesserte Rechenleistung und Grafikleistung, einen natürlicheren Umgang für den Anwender und eine längere Batterielebensdauer. Das Portfolio umfasst 14 neue Prozessoren für Privat-User und Geschäftsanwender, darunter zehn Prozessoren mit 15 Watt Leistungsaufnahme und Intel HD Graphik sowie vier 28 Watt Produkte mit Intel Iris Graphik. Die neuen Prozessoren sind für die nächste Generation von Endgeräten ausgelegt und ermöglichen noch dünnere, leichtere und effizientere Formfaktoren wie Notebooks, 2in1s, Ultrabooks, Chromebooks, All-in-One oder Mini-PCs.

Urspünglich sollte Broadwell bereits im vergangenen Jahr eingeführt werden. Broadwell löst Haswell ab. Im Jahresverlauf wird Apple auf Basis der Broadwell-Mikroarchitektur Rechner-Serien wie MacBook Air und die anderen Mac-Book-Computer sowie zum Herbst 2015 hin auch iMac und Mac Mini überarbeiten. Ein 12-Zoll-MacBook-Pro oder ein 12-Zoll-MacBook-Air werden wahrscheinlich. Bei den Xeon-Prozessoren im Mac Pro könnten sowohl die Broadwell-K (Q2.2015) als auch die Skylake-CPUs (Q3.2015) zum Einsatz kommen. Broadwell-Prozessoren sollen ohne Kühlung eines Lüfters auskommen. Mobil-Versionen versprechen bis zu 90 Minuten längere Akkulaufzeiten.

Broadwell bietet im Platform Controller Hub (PCH) einen Audio-DSP, was neue Möglichkeiten für Spracherkennung auf Ultrabooks bietet. Etwa: Wake on Voice mit Hey Siri. Mit der nächsten Version von OS X könnte Apple also Siri auf den Mac bringen.