Down the Drain. Apple hat am 4. März 2026 mit dem MacBook Neo für 599 Dollar einen Schock durch die PC-Branche geschickt — und dieser sitzt tief. Erstmals dringt Apple mit einem vollwertigen Aluminium-Laptop in ein Preissegment vor, das Windows-Hersteller bislang unter sich aufgeteilt hatten.
Asus war am offensten: Co-CEO S.Y. Hsu räumte auf einem Earnings Call ein, dass Apple’s günstige Preisgestaltung für alle ein Schock sei und im gesamten PC-Ökosystem intensive Diskussionen ausgelöst habe, wie man mit dem neuen Produkt konkurrieren solle. Gleichzeitig versuchte er, das MacBook Neo kleinzureden: Er bezeichnete es als Content Consumption-Gerät, das eher einem iPad ähnle als einem vollwertigen Laptop — und kritisierte die fest verbauten 8 GB RAM.
In der Vergangenheit waren die Preise von Apple immer hoch. Daher ist die Einführung eines preiswerten Produkts offensichtlich **ein Schock für die gesamte Branche.
[ S.Y. Hsu, Asus Co-CEO (10.3) ]
Lenovo und Acer äußerten sich nicht öffentlich, doch Lenovo baut nach Einschätzung von Experten die wohl besten Budget-Laptops im Windows-Segment — doch Display-Qualität und Verarbeitungsgüte fallen gegenüber dem Neo spürbar ab. Das gesamte Windows-Lager konkurrierte bislang nur untereinander und hatte nie einen vollvertikal integrierten Anbieter wie Apple als Gegenüber im Budgetsegment.
Das Wettrennen um das beste Angebot für Schüler, Studenten und Gelegenheitsnutzer hat begonnen — und Apple hat den ersten Zug gemacht.