Apple bereitet seinen Store in der Rosehthaler Straße in Berlin vor auf die zu erwartende Kapitalismus-Kritik am 31.10.2026
Shopping am Samstag. Apple hat seine letzte Produktwoche des Jahres in drei Pressemitteilungen zerlegt. Am Montag kam das iPad mini mit OLED, am Dienstag folgten die Macs mit M6, am Mittwoch das neue MacBook Pro mit Touchscreen. Ausgeliefert wird alles ab dem 6. November. Wer jetzt ein MacBook Pro mit 14 Zoll kaufen will, steht vor drei Modellen, die äußerlich nur wenig trennt und preislich eine ganze Menge.
Das Einstiegsmodell mit M6 kostet ab 2.299 Euro und damit 100 Euro mehr als sein Vorgänger. Gehäuse und Mini-LED-Bildschirm stammen im Kern aus dem Jahr 2021. Neu sind der Chip, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Der M6 ist Apples erster Prozessor aus der 2-Nanometer-Fertigung und steckt seit August bereits im Mac mini. Für Texte, Code, Fotos und den üblichen Videoschnitt ist das mehr Rechenleistung, als die meisten je abrufen werden.
Die mittlere Stufe ist das bisherige MacBook Pro mit M5 Pro, das im Sortiment bleibt und ab 2.899 Euro kostet. Wer viele Spuren schneidet, große Modelle lokal rechnen lässt oder mehr Arbeitsspeicher braucht, landet hier. Einen M6 Pro oder M6 Max gibt es nämlich nicht. Berichten zufolge solle die Profi-Klasse direkt von M5 auf M7 springen.
Ganz oben steht das MacBook Pro mit PROLED XDR Display ab 3.299 Euro. Apple verbaut darin ein Tandem-OLED mit 120 Hertz, eine Dynamic Island und erstmals einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Das Gerät ist dünner und leichter, das 14-Zoll-Modell wiegt 1,38 statt 1,60 Kilogramm. Apple selbst spricht vom besten Laptop-Display der Welt. Der Aufpreis gegenüber dem baugleich bestückten Mini-LED-Modell liegt bei 400 Euro, beim 16-Zoll-Gerät bei 500 Euro.
Bemerkenswert ist weniger die Technik als die Kehrtwende. Über ein Jahrzehnt lang hieß es aus Cupertino, ein Touchscreen am Laptop sei ergonomisch unsinnig. Wer tippen wolle, solle ein iPad kaufen. Nun verkauft Apple genau diese Funktion als Premium-Merkmal und lässt sie sich gesondert bezahlen. Das Trackpad bleibt, macOS ebenso. Der Finger ist eine Ergänzung, kein neues Bedienkonzept.
Für Fotografen und Coloristen, die von echtem Schwarz und hoher Helligkeit profitieren, kann sich das OLED lohnen. Für alle anderen ist der Touchscreen ein teures Experiment der ersten Generation. Erfahrungsgemäß reift bei Apple die zweite Auflage deutlich besser.
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Apple verkauft ab 6. November drei MacBooks Pro mit 14 Zoll zwischen 2.299 und 3.299 Euro. Der Touchscreen kostet 400 Euro Aufpreis und widerspricht allem, was Apple ein Jahrzehnt lang über Laptops gesagt hat. Wer nicht professionell mit Farbe arbeitet, fährt mit dem M6-Modell am vernünftigsten.