LineSharing zu teuer Nachdem die EU- Kommission die Deutsche Telekom durch Androhung eines förmlichen Verfahrens bewegt hat, die monatlichen Entgelte für Line Sharing auf ein europaweit durchschnittliches Niveau von 2,34 Euro zu senken, stehen seitdem die Einmalentgelte für die Neueinrichtung, Übernahme und Kündigung einer Nutzung dieses Wettbewerbsinstruments entgegen, stellt eco fest. Hier sei nun die RegTP (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) gefordert, nachzubessern und eine Reduktion der Tarife zu erwirken.
Beim LineSharing, das noch in Deutschland kaum eine Rolle spiele, miete ein Provider nur das Fequenzband für den DSL-Betrieb. Internetzugang und Festnetzanschluß könnte also von unterschiedlichen Dienstleistern kommen. Derartige Angebote fehlen in Deutschland völlig. Der Verband empfiehlt Migrationsentgelte beim Wechsel vom Line Sharing zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) von einmalig maximal € 20, um den Wettbewerb zu beleben. Die heutigen Kosten liegen bei € 120 bis € 160. Auch bei allen anderen Entgelten für Line Sharing liegt Deutschland nach eco-Analyse weit jenseits der Wettbewerbsfähigkeit.
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www.eco.de