Ice, Ice, Ice – Baby An der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis förderten Wissenschaftler in der vergangenen Woche einen Eisbohrkern aus einer Tiefe von eintausend Metern zu Tage. Dieses Eis ist rund 20.000 Jahre alt und gibt damit Hinweise auf das Klima während des letzten glazialen Maximums. Sprich: während der sogenannten Eiszeit.
Bei der Datierung hilft eine Ascheschicht in 802 Metern Tiefe, die ein prähistorischer Vulkanausbruch vor 14.000 Jahren hinterlassen hat. Sie wurde bereits an einer anderen antarktischen Eisbohrstation gefunden und konnte somit als Meilenstein dienen. Die 24 Frauen und Männer auf der Kohnen-Station (75°S, 0°W) feierten den tausendsten Meter mit Sekt und Musik. Inzwischen geht die Arbeit weiter: Bis zum geplanten Ende der Sommersaison am 14. Februar soll eine Tiefe von 1400 Metern erreicht werden.