Hightech und Blech

iTunes Match läuft

iTunes aus der Wolke. Apple führt für Kunden in Deutschland einen neuen Service ein. Der Dienst nennt sich iTunes Match und kann für knapp 25 Euro pro Jahr gebucht werden. Apple speichert dann die persönliche Musik-Bibliothek auf eigenen Servern und stellt sie auf bis zu zehn Endgeräten des Abonnenten zur Verfügung. Um Speicherplatz zu sparen, ersetzt Apple auf den Festplatten der Anwender vorgefundenen Songs durch 256-Kbit-Samples aus iTunes, wenn die Songs in iTunes angeboten werden. Eigene Aufnahmen und andere Musik kopiert Apple in die Cloud. Mit iTunes auf dem PC oder der iTunes-App erhalten zahlende Kunden Zugriff auf die private Musiksammlung.
Technische Grundlage ist das Update iTunes 10.5.2, das am 12. Dezember veröffentlicht wurde.
Rechtliche Grundlage ist die Einigung von BITKOM und GEMA zu Online-Musik vom 8. Dezember 2011. Darin sind Vergütungen geregelt für Streaming und Download von Musik für kostenpflichtige Services, werbefinanzierte Angebote wie Youtube von Google sind (noch) ausgenommen.

Zusammen mit iTunes Match startet iTunes in der Cloud. Das aus dem App Store gekannte Feature eines neuerlichen Downloads wird nun auch für Musik angeboten. Bereits gekaufte Musik lässt sich nachträglich erneut herunterladen, ohne noch einmal zur Kasse gebeten zu werden.

Beide Services gingen in den USA bereits vor einem Monat an den Start.