#fuckingfriday for Freaks. RAMageddon ist ein populärer Begriff für die aktuelle, sehr starke Verknappung und Verteuerung von Arbeitsspeicher (DRAM) und teils auch Massenspeicher (SSD/Flash), ausgelöst vor allem durch KI-Rechenzentren und Strukturbrüche im Speichermarkt. In diesem Kontext sind Speicherpreise massiv gestiegen und fühlen sich an wie eine Art Spezialinflation im Tech-Bereich anfühlen – zusätzlich zur allgemeinen Geldentwertung.
Diese Verkappung von Speicher besorgt, dass Hersteller oder OEMs zwar formal ähnliche Geräte verkaufen, intern aber weniger RAM oder Flash verbauen oder langsamer spezifizieren, um steigende Einkaufspreise zu kaschieren und den Endpreis stabil zu halten.
DRAM- und HBM-Kapazitäten werden stark von KI-Rechenzentren absorbiert, weil diese sehr viel Hochbandbreiten-RAM pro GPU-Server benötigen. Hersteller priorisieren diese lukrativen KI-Aufträge, wodurch für klassische PC-, Smartphone- und Embedded-Märkte weniger Standard-RAM übrig bleibt. Die Folge sind hohe Vertragspreise im DRAM-Markt – teils deutlich über Vorjahr – und stark gestiegene Straßenpreise für RAM-Module und SSDs im Endkundensegment.
Analysen gehen davon aus, dass der Engpass nicht nur ein kurzer Peak ist, sondern strukturelle Ursachen hat und mindestens bis 2026 spürbar bleibt. Entspannung wird erst erwartet, wenn neue Fertigungskapazitäten online gehen und/oder die extreme KI-Investitionswelle abflacht, was eher in Richtung 2027 und später projiziert wird.