Rechte haben, Recht bekommen Der scheidende Deutschland-Chef von Universal Music attackiert Online-Strategie der Musikindustrie. Am Donnerstag in Berlin auf einem Pressekolloquium der Deutschen Telekom sagte Tim Renner: "Das Internet ist ein Gottesgeschenk, da jeder Mensch dort Musik nach seinem Geschmack finden kann." Dieses Potenzial sei in der Branche nicht ausreichend erkannt worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.
Die Rechte über einzelne Musikstücke seien "unsinnigerweise in lauter kleine Häppchen" aufgeteilt. Dies verhindert eine globale Vermarktung über Download-Plattformen wie dem Apple iTunes Music Store.
Bei der Midem Net, die gesten in Cannes beendet wurde, erfuhr der Apple iTunes Music Store viel des Lobes. Der anwesende Vize-Präsident für Applications und Internet Services bei Apple, Eddy Cue, konnte keinen Starttermin für die Europa-Ausgabe des Apple iTunes Music Store präsentieren und verwies im Wesentlichen auf schwierige und langwierige rechtliche Fragen und Probleme.
Beweglicher als die Majors sind kleine Labels. So konnten die deutschen Indies Supermusic aus Ratingen einen neuen Vertriebsweg erschließen. In Kürze sind Songs von Supermusic-Acts wie Belasco, Fidget, The Churchills, Gautsch, The Singles, Paul James Berry oder Clann Zú beim amerikanischen Apple iTunes Music Store zu finden. Die Verträge sind bereits unterschrieben.
Weiterführende Informationen
www.midem.com
www.itunes.com
www.supermusic.de