Der weltschnellste PC Das Herzstück des neuen Power Mac ist der PowerPC G5. Der gemeinsam von IBM und Apple entwickelte PowerPC 970 basiert auf IBMs POWER4-Prozessor und ist für den Einsatz im Personal-Computer optimiert worden. Er ist der erste 64-Bit-Desptop-Prozessor. Im Vergleich zu einem 32-Bit-Prozessor wie dem Pentium 4 – dieser kann 2 hoch 32 Integers in seinen Register laden – kann der G5 2 hoch 64 oder 18 Milliarden Milliarden große Zahlen laden. Das bedeutet für die Speicheradressierung, dass er statt 4 GByte theoretisch 18 Exabyte verwalten kann. In der Praxis begnügt sich der G5 mit einem Adressraum von 42 Bit und kann insgesamt 4 TeraByte RAM ansprechen. Der Prozessor wird mit Taktraten von 1,6 GHz, 1,8 GHz und zwei GHz angeboten. Das bedeutet für Apple einen Sprung von 600 MHz, den größten in der Geschichte des PowerPC. Um die Rechenleistung des G5 nutzen zu können, benutzt der Mac einen 64 Bit breiten DDR-Frontside-Bus. Dabei arbeitet er mit zwei unidirektionalen Datenpfaden. Einer geht zum Prozessor, der andere zum System-Controller. Es entstehen keine Wartezeiten. Das ermöglicht dem FSB Geschwindigkeiten von 1 GHz und eine Bandbreite von 8 GByte pro Sekunde. In Zweiprozessorsystemen besitzt jeder Prozessor seinen eigenen 1-GHz-FSB, womit dann 16 GByte pro Sekunde transferiert werden können. Damit sticht der G5 jeden Pentium 4 aus, der es auf maximal 6,4 GByte pro Sekunde bringt.
Mehr zur Architektur der neuen Rechner finden Sie in der kommenden MACup 8.2003, die heute bei den Abonnenten eintrifft und ab Freitag, den 4. Juli 2003 im Handel erhältlich sein wird.
Lesen Sie außerdem, warum Apple nach Ansicht von zahlreichen Firmenchefs Erfolg haben wird. Zusätzlich konnte die Redaktion bereits Mac OS X Panther begutachten. Dazu und über andere Apple-Ankündigungen von der WWDC finden Sie ausführliche Artikel in dieser MACup-Ausgabe.
Plus: Auf der CD befinden sich die aktuelle Adobe-Reader-Version und drei QuarkXPress-XTensions von Jo Lauterbach.