…erst später! Nach Aussage des Produktmanagers Bret A. Mueller ist die Mac-OS-X-taugliche Version von XPress schon weit gediehen. Zwei Jahre arbeite die Firma bereits daran. Allerdings stehe man vor diversen schwer wiegenden Problemen. Zum Beispiel fehlen noch Unmengen von Treibern für Prepress-Geräte — hier rechnet Mueller aber mit einer Verbesserung bei Erscheinen von Mac OS X 10.2. Ebenso fehlen noch zahllose XTensions, ohne die sich viele Anwender ihre Arbeit nicht vorstellen können. Und da es für die meistens kleinen Hersteller der Programmerweiterungen nicht einfach ist, eine komplett neue Fassung ihrer Software zu schreiben, will Quark sie bei der Portierung unterstützen.
Weiteres Hindernis: Viele Anwender nutzen die kleine übersichtliche Maßpalette zur Formatierung. Würde Quark den Interface-Richtlinien Apples folgen, wäre diese Palette mit ihren zahlreichen Funktionen unter OS X mehr als dreimal so groß â€” und würde damit sehr weit in die Arbeitsfläche ragen. Quark sucht jetzt gemeinsam mit Apple eine Lösung für dieses Problem.
"Entscheidend ist allerdings", so Mueller, "wann unsere Kunden zum Umstieg auf Mac OS X bereit sind. Dann werden wir auch so weit sein". Betrachtet man das sehr zögerliche Verhalten der Profi-Publisher in dieser Frage, dürfte mit XPress für Mac OS X wohl nicht vor dem Jahr 2003 zu rechnen sein.
Schnelle Reaktion auf diesen Artikel zeigte Quark Europe und äußerte sich ausführlich durch seine Pressesprecherin Paola Chopard.
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Kommentar von Quark