Hightech und Blech

Facebook IPO

Facebook geht an die Wall Street. Den Handel mit Facebook-Aktien bereitet der Börsenprospekt des Unternehmens vor. Papiere im Nennwert von 5 Milliarden US-Dollar möchte das Unternehmen ausgeben. Diese könnten am ersten Tag – dank Überzeichnung – bis zu 100 Milliarden US-Dollar einspielen. Der Prospekt zeigt allerdings auch Risiken auf. So könnten die Nutzer ausbleiben, beziehungsweise Zuwächse bei den Nutzerzahlen nicht mehr zu erzielen sein. Da 85 Prozent der Einnahmen von Facebook aus der Werbung stammen, kann sich ein anderes Werbeverhalten der Partner ebenfalls negativ auswirken. Hinzu kommen die externen Faktoren Konkurrenz und staatliche Regulierung, die schwer einzuschätzen sind. Ein internes Risiko steckt in der Unternehmenskultur. Dort herrschen die Techniker, die neue Features entwickeln. Es sollten aber bei einer Aktiengesellschaft auch Kaufleute sein, die das Unternehmen auf B-to-B-Ebene attraktiv halten. Details dazu bei taz.de und bei ftd.de.

Im Zuge des IPO präsentiert sich Facebook neu auf newsroom.fb.com. Von dort stammt die folgende Grafik, die die Unternehmensgeschichte als Timeline zeigt. Spiegel entgegnet eine journalistische Chronik.