Hightech und Blech

Neo 2 bis OLED-Pro

Vom MacBook Neo 2 bis zum OLED-Pro-Mac-Book-Computer stehen neue Macs an

Hardware-Dienstag. Der Mac-Fahrplan konkretisiert sich bei Apple. Der günstige Einstieg zuerst. Das MacBook Neo kam im März 2026 als der erste Mac mit einem A-Chip aus dem iPhone statt einem M-Prozessor aus dem Mac und startete bei 599 US-Dollar. Für den Nachfolger testet Apple laut Bloomberg ein Modell mit dem A19 Pro. Der liegt bei CPU-Tests rund 10 bis 15 Prozent vor dem A18 Pro, bei der Grafik sind es bis zu 40 Prozent, weil jeder GPU-Kern nun Neural Accelerators mitbringt. Dazu kommt mehr Arbeitsspeicher – 12 statt 8 GB. Das Gehäuse bleibt. Die meisten Berichte nennen Anfang 2027 als Termin.

Ab Herbst wird es dichter. Laut Bloomberg bringt Apple Ende 2026 ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip, gefolgt von einem neu gestalteten M7-Modell in der ersten Hälfte 2027. Parallel kommt ein neuer iMac, ebenfalls mit M6, ohne größere Designänderungen. Der Clou: Der M6-Zyklus fällt kürzer aus als üblich, weil Apple keine M6-Pro- und M6-Max-Varianten plant und schnell auf die für KI-Aufgaben optimierten M7-Chips wechseln will.

Und dann ist da mehr. Ein hochwertiges 14- und 16-Zoll-MacBook mit OLED-Bildschirm und Touch, angetrieben von M5 Pro und M5 Max, soll zwischen Jahresende und Anfang 2027 erscheinen – die ersten Macs mit OLED und Touchscreen. Neue Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle sind in der Erprobung, doch die Zeitpläne bleiben wegen der Speicherknappheit unsicher. Die Nachfrage ist enorm, Lieferzeiten überschreiten drei Monate – insgesamt skizziert der Bloomberg-Fahrplan mindestens elf neue Mac-Modelle bis 2028.

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Die Entwicklungslinie ist klar, auch wenn kein Datum feststeht. Apple erneuert praktisch die gesamte Mac-Palette in einem Rutsch, und der Treiber ist überall derselbe, nämlich als KI-Nachfrage nach lokaler Rechenleistung. Das erklärt, warum der M6 geopfert wird, um schneller beim KI-optimierten M7 zu sein, warum selbst der billigste Mac einen iPhone-Chip trägt und warum OLED und Touch zur neuen Oberkante werden. Der Gegenspieler heißt Speicher: Dieselbe DRAM- und NAND-Knappheit, die schon die Preise treibt, bestimmt jetzt auch, welche Geräte wann überhaupt ausgeliefert werden können. Wer kaufen will, wartet besser bis zum Herbst – wer auf OLED spekuliert, deutlich länger.