Hightech und Blech

KI für den Kreativprozess

Apple Creator Studio bekommt neue KI-Funktionen

Medienproduktion am Mittwoch. Apple hat am 30. Juni umfangreiche Updates für sein Apple Creator Studio vorgestellt. Das ist die Sammlung seiner Kreativapps. Im Zentrum stehen neue KI-Funktionen, die direkt auf dem Gerät rechnen und die Arbeitsabläufe enger verzahnen.

Final Cut Pro erhält gleich mehrere KI-Werkzeuge: Untertitel generieren transkribiert Audio automatisch und setzt die Untertitel passgenau in die Timeline, die Bearbeitungs-Erkennung zerlegt gerenderte Videos wieder in ihre Ursprungsclips. Auto Mask isoliert per On-Device-KI Elemente wie Haut, Haare, Himmel oder Kleidung – ganz ohne manuelles Tracking. Die automatische Transkription ist allerdings vorerst nur auf US-Englisch verfügbar.

Pixelmator Pro lässt sich nun direkt aus Final Cut Pro, Keynote, Pages und Numbers heraus nutzen. Bilder wandern per Klick in die Bearbeitung und zurück; neu sind eine Bildgenerierung per natürlicher Sprache sowie das Erzeugen vektorisierter Formen.

In Logic Pro analysiert die überarbeitete Akkord-ID Harmonien genauer, ein neuer Granular-Modus in Alchemy erweitert das Sounddesign, und ein Producer-Projekt gewährt Einblick in eine professionelle Session.

Die Updates sind für bestehende Abonnent:innen kostenlos; Neukund:innen zahlen 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Beim Kauf eines neuen Mac oder iPad gibt es drei Monate gratis.