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Antrag der Telekom über höhere Gebühren bei RegTP

DSL demnächst teurer? Der Antrag der deutschen Telekom für eine Preiserhöhung bei der Zusammenschaltung ihres Breitband-Datennetzes mit den Netzen der Wettbewerber erzeugt erhebliche Verstimmung bei der Konkurrenz. Grund dafür ist laut FAZ eine mögliche Verdoppelung des nutzungsabhängigen Preises für das Telekom-Vorleistungsprodukt der Netz-Zusammenschaltung in diesem Segment, falls die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post der Telekom nachgibt. Die Mitanbieter befürchten, dass eine Anhebung dieser Preise die Entwicklung des Breitbandinternets in Deutschland stark hemmen werde. Zu spüren bekommen dies auch die Endverbraucher, deren Preise für den DSL-Verkehr dann angehoben werden. Die Telekom-Konkurrenz ist hier auf die Nutzung des Telekomnetzes angewiesen und somit in einer relativ schwachen Position.

Im vergangenen Jahr hatte der Regulierer die Zisp-Entgelte auf € 0,63 je Breitbandeinheit und Zugangspunkt festgesetzt. Die Forderung der Telekom belief sich damals schon auf € 1,40 Euro je Einheit. Die Preisentscheidung von 2003 läuft am 30. September aus.

Die Telekom hat jetzt einen Preis von € 1,55 je Breitbandeinheit beantragt. Die Wettbewerber Telekom hingegen fordern eine Absenkung um bis zu 30 Prozent. Diese Forderung basiert auf einem Vergleich mit dem europäischen Preisniveau, wo Deutschland im teuren Spitzenfeld liegt.

Weiterführende Informationen
www.regtp.de

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