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Das Phantom der Oper, The Aviator, Blade: Trinity und andere Blockbuster

Discreet goes Hollywood Was haben ein entstellter Musicalstar, der Luftfahrtpionier Howard Hughes und ein wiederauferstandener Vampir gemeinsam? Bald werden deren Geschichten an den Kinoleinwänden erzählt – Geschichten, die mit Software und Systemen von Discreet hergestellt wurden.

Zu den zahlreichen Kinofilmen, die mit den Digital Content Creation Tools von Discreet gestaltet wurden, gehören: Das Phantom der Oper und National Treasure (Asylum); The Aviator (Sony Pictures Imageworks, Buzz Image Group); Blade: Trinity und Racing Stripes (Digital Dimension); Der Polarexpress, Verrückte Weihnachten – Christmas with the Kranks und Spanglish (Sony Pictures Imageworks); Die Tiefseetaucher – The Life Aquatic with Steve Zissou (Grey Matter FX); Alexander der Große (Éclair Laboratoires), Team America (R!OT) und Schlechte Erziehung – La Mala Educación (Happy Eye Movement).

Mit Unterstützung des Postproduktionshauses Asylum aus Santa Monica kam das Musical Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber auf die Kinoleinwand. Mit Hilfe des Discreet Visual Effects-System inferno und dem Farbkorrektursystem lustre als zentraler Teil des Workflows vervollständigte Asylum mehr als 150 Filmaufnahmen für den Film – einschließlich der atemberaubenden Anfangsszene, in der eine Postkarte zum Leben erweckt wird.

Der Film wurde in London gedreht. Allerdings gab es dort kein Studio, das groß genug war, um den 12 Meter (40 Fuß) langen Kronleuchter, der im Film benötigt wird, unterzubringen. Daher verwendete Asylum das System inferno, um den Kronleuchter in die benötigten Filmszenen einzubinden.
„Das lustre System von Discreet ist das Herzstück unseres Film Workflows“, sagt Nathan McGuinness, Senior Visual Effects Supervisor und Eigentümer von Asylum. „Wir haben lustre verwendet, um alle Visual Effects in Phantom der Oper zu timen und konnten so die Kontinuität wahren. Mit lustre bekommt man genau das, was man sieht, auf den Film. Wir konnten die Vorstellungen des Regisseurs und des Aufnahmeleiters einhalten und ausführen. Nachdem die Effektszenen mit lustre richtig getimed wurden, gingen sie weiter zu unseren inferno-stations, wo gleichzeitig zwischen acht und zehn Artists an Effekten arbeiten.“

Asylum verwendete darüber hinaus lustre und inferno für 350 Filmszenen in National Treasure mit Nicolas Cage als Schatzsucher in der Hauptrolle, der das 2000 Jahre alte Geheimnis der größten Schätze in den USA aufdeckt. Als exklusive Postproduktion für dieses Projekt bewältigte Asylum komplexe Filmsequenzen wie etwa die Schlussszene, die Entdeckung eines Schachts und eines Schatzraumes unter einer Kirche sowie einen Sturm.

„Die sechs Minuten lange Filmszene vom Schacht bis zur Schatzkammer in National Treasure war ähnlich in der Länge und Komplexität wie die Sturmszene, die wir in Master and Commander gemacht haben. Wir fingen mit dem Colour Timing im lustre System an, verschickten das Material zur Zusammensetzung an unsere inferno Stationen und führten es dann zurück in lustre, um die finale Farboptimierung zu gestalten“, erklärt McGuinness.

Sony Pictures Imageworks (SPI) verwendeten ebenfalls das lustre System von Discreet zur finalen Farbkorrektur des Films Polarexpress, einem vollständig computerentwickelten Film mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Das lustre System ermöglichte Farberweiterungen beispielweise an den Augen, Zähnen oder an Gesichts-, Hemd- und Haarfarben der Character.

George Joblove, Vice President of Technology von SPI, sagt: „Wir verwenden lustre für alle unsere Digital Intermediate Farbkorrekturen bei SPI. Mit lustre konnten wir den Anforderungen der Postproduktion von Polarexpress gerecht werden, insbesondere bei last Minute-Änderungen wie etwa hundert zusätzliche Änderungen an Augen. Das System bietet uns Geschwindigkeit, Gestaltungsspielraum und die totale Kontrolle über alle Farbkorrekturen.“
Digital Dimension vervollständigte 167 Filmszenen für Blade: Trinity mit 3ds max, der Animationssoftware von Discreet. Der dritte und letzte Teil der Blade Serie mit Wesley Snipes, der sich mit einem Vampirjäger zur Bekämpfung eines Virus – der alle Vampire einschließlich Dracula tötet – zusammenschließt. Digital Dimension verwendete 3ds max auch bei 44 Filmszenen für Racing Stripes, einer Geschichte über ein verlassenes Zebra, das in dem Glauben aufwächst, ein Rennpferd zu sein.

Jason Crosby, CG Supervisor bei Digital Dimension sagt: „Bei der Arbeit für Blade: Trinity brauchten wir ein System, das den Wünschen entsprechend angepasst werden kann, um eine sehr schnelle und effiziente Pipeline herzustellen. mental ray in 3ds max und Thinking Particles haben uns eine unglaublich flexible Lösung geboten, so dass wir genau das herstellen konnten, was Regisseur David Goyer wollte.“ mental ray ist eine integrierte Rendering Lösung innerhalb der 3ds max Animationssoftware. Thinking Particles ist ein regelbasiertes Teilsystem, das sich einfache Verhaltensweisen einprägt, um alle Aspekte von Partikelbewegungen auf eine wahrheitsgetreue Art und Weise zu lenken.

Buzz Image Group verwendete inferno von Discreet, um zahlreiche Visual Effects für den Film The Aviator von Martin Scorsese herzustellen. Dazu zählte auch das Compositing des Kopfs von Schauspieler Leonardo DiCaprio aus Archivmaterial des Luftfahrtpioniers Howard Hughes. inferno wurde ebenfalls genutzt, um den Bildhintergrund zum Leben zu erwecken und um dann Green-Screen-Elemente zu integrieren. Zudem wurde mit inferno die Farbanpassungen an das Archivmaterial durchgeführt.

Die Artists von Buzz haben gerade Visual Effects Szenen für den bald erscheinenden Film Stay von Marc Forster fertig gestellt. Derzeit arbeiten sie an dem Film Little Manhattan von Mark Levin und Jennifer Flackett sowie Brokeback Mountain von Ang Lee.

Éclair Laboratoires aus Frankreich verwenden das inferno zur Herstellung der Anfangs- und Schlussszenen von Alexander der Große sowie die Todesszene und die Infrarotszenen. Zudem wurde lustre für alle finalen Farbkorrekturen verwendet.

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