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Just the Browser

Firefox ohne AI · Bild: Midjourney

Schlanker surfen am Samstag. US-Journalist und Programmierer Corbin Davenport wünscht sich seinen Browser zurück als reinen Web-Browser. Dabei waren Webseiten-Betrachter immer auch ein Marketing-Instrument. Tracking, Telemetrie und Nutzungsstatistiken erstellen Datenprofile. In seinem Projekt Just the Browser möchte Davenport übliche Browser wie Chrome, Edge und Firefox von Zusatzfunktionen befreien und sie wieder zu einem schlanken Webbrowser ohne KI-Agenten und Shopping-Module machen.

Die Funktionsweise des Open-Source-Projektes ist denkbar einfach. Just the Browser nutzt vorhandene Richtlinien-Mechanismen der Browser, statt Erweiterungen zu installieren oder Code zu patchen. Über diese Policies werden zum Beispiel bei Firefox in Form einer JSON-Datei Gruppenrichtlinien im Programm-Paket abgelegt.

Unterstützt werden aktuell vor allem Desktop-Browser: Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox. Diese Konfigurationen und Skripte sind quelloffen, stehen unter der MIT-Lizenz und liegen bei GitHub zur freien Nutzung, Anpassung und Weiterverbreitung. Da lediglich Richtlinien gesetzt werden und kein Code verändert wird, sollten reguläre Browser-Updates erhalten bleiben, ohne die unterdrückten Funktionen wieder zu aktivieren.

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