ePublish Den Auftakt der diesjährigen Keynote machte eine Preisverleihung an Chuck Geschke, der von Seybold als Lifetime-Award zum Abschied einen Oskar verliehen bekam, und sich sehr über die Änlichkeit mit dem firmeneigenen Oskar freute. Dann trafen sich die drei grossen Hersteller von Publishing-Software auf der Keynote-Bühne und zeigten, wie sie sich so den Übergang vom Print zu Web so vorstellen.
David Mendel von Macromedia, zuständig für den Bereich Web-Publishing, macht als bedeutendste Änderungen im Web-Publishing aus: die zunehmende Verwendung aufwendiger Grafik und dynamischer Inhalte, die wachsende Bedeutung anderer Devices, wie Telefone und anderer tragbarerer Geräte und die Wartung von Sites von zunehmend größeren Teams.
Folgerichtig zeigte Macromedia seine Produkte für jedes Stadium des Web-Publishing Produktionszyklus. Für das Content-Design sind die bekannten Produkte von Freehand bis Flash über Dreamweaver bis hin zu Freehand zustänig, wobei Macromedia in der Keynote zum ersten mal offiziell Freehand 9 ankündigte.Im Bezug auf Flash hat Corel nun auch einen Flash-Support angekündigt, sodass es jetzt von fast allen Grafikprogrammen unterstützt wird, wie auch von XPress und Illustrator. Flash-Dokumnte waren auch live auf Handheld-Devices und Dreamweaver-Daten sogar auf einem Mobil-Telefon zu sehen. Für die anderen Aspekte der Web-Produktion war das Projekt Whirlwind für die Produktion, likeminds für Personalisierung für den Surfer und dessen Profilierung und aria für die Analyse von Web-Sites.
Als zweites stieg für Quark Timm Gill auf die Bühne, und verkündete, dass sich die cross-media-Strategie der Firma um XML rankt. Im Web-Publishing Bereich sei im Gegensatz zum Brint Publishing noch das grösste Innovationspotential, denn hier würde noch teilweise recht ineffizient gerabeitet. Deshalb könnten Tools im Internetbereich noch Leistungssteigerungen von bis zu 30 Prozent bewirken, während neue Features bei Print-Tools nur maximal 10 Prozent Steigerung bewirken könnten. Dies sei einer der Gründe, warum Venture-capital in diese Bereiche fließt, so Tim Gill.
Bei den Produkten war zunächst von XPress 5.0 zu hören, dass im neuen Release Web-tauglich werden soll, PDF ohne Distller intergriert und Tables und Layers bieten wird. Auch die XML-Erweiterung avenue.quark wird im Lieferumfeng enthalten sein. Die medienunabhänige Publishing-Lösung eStage war zu sehen, und es wurde gezeigt wie hier mit Inhalte aus der Datenbank und via XML sowohl für den Druck als auch fürs Web aufbereitet werden. Das gerade ausgelieferte Asset-mangement-system QuarkDMS untertützt ebenfalls XML.
Für Adobe ließen John Warnock und Bruce Chizen die kommende Version von InDesign zeigen, voraussichtlich Version 1.5. Wie von zahlreichen Anwendern gewünscht soll sie einen vertikalen Keil, Text am Pfad und erweitertes Trapping enthalten. Auch das lange nur gerüchteweise erwähnte Redaktionssystem Stilton Server war zum ersten mal öffentlich in Aktion zu sehen. Aus dem Browserinterface wurden Inhalte sowohl in InCopy, InDesign und Golive sowohl fürs Web als auch für Print aufbereitet. Als weiteres neues Produkt war auf der Bühen auch LiveMotion zu sehen. Es gilt als Adobes neue Flash-Konkurrenz und bietet vom Interface her eine Kombination aus Photoshop, Illustrator und Aftereffects. Die Software soll sowohl das von Adobe favorisierte SVG-Format als auch Flash unterstützen. Und natürlich hat Adobe auch etwas für die elektronischen Bücher im Programm: Den Acrobat-Reader wird es auch einer Version für WindowsCE-Geräte und demnächst für PalmPilots geben.
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