Amazon stark In Deutschland wuchs der E-Commerce-Pionier besonders stark.
Für den Gesamtkonzern meldete Amazon 851 Millionen Dollar Umsatz (plus 33 Prozent) und 35,1 Millionen Dollar Verlust – nach knapp 170 Millionen Miesen im Vorjahreszeitraum. Im wichtigen Schlussquartal 2002 erwartet der Online-Händler bis zu 1,425 Milliarden Dollar an Erlösen und 70 Millionen bis 95 Millionen
Dollar operativen Gewinn.
Zahlen für den deutschen Markt werden traditionell nicht genannt, wohl aber für die wichtigsten Auslandsniederlassungen insgesamt: Demnach erwirtschaftete Amazon zwischen Juni und September in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Japan insgesamt 264 Millionen Dollar, stolze 90 Prozent mehr als im Vorjahr. Operativ fiel ein Gewinn von 800.000 Dollar an. Die Bundesrepublik sei "ein Motor im internationalen Segment", deutete Amazon.de-Chef Ralf Kleber an. Man sei mit der Entwicklung hierzulande "sehr zufrieden". In Deutschland, wo zumindest bei neuen Büchern durch gesetzliche Regelungen die freie Preisbildung eingeschränkt ist, will Amazon sich verstärkt im Gebrauchtmarkt engagieren. "Über den Amazon Marketplace können wir unseren Kunden einen zweiten Preispunkt anbieten", so Kleber mit Blick auf den US-Markt. Dort hat Amazon das Geschäft durch massive Preissenkungen angekurbelt. Autor: emarket

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