Abgeschossen Ein halbes Jahr nach einem Bilanzskandal und der Zahlungsunfähigkeit keimt beim "Moorhuhn"-Erfinder Phenomedia neue Hoffnung. Allerdings haben die Gläubiger klare Grenzen gesetzt: Die Computertüftler müssen sich auf Kernaufgaben beschränken und dürfen nur noch Spiele und Charaktere wie das virtuelle Huhn entwickeln.
Unter dieser Voraussetzung gaben die Gläubigerbanken grünes Licht für den Fortbestand der Software-Firma. 16 Millionen Euro Schulden lassen keine Experimente mehr zu. Das Konzern-Geflecht mit Software-Häusern unterschiedlicher Ausrichtung wird aufgelöst. Von dem aufstrebenden Börsenliebling mit über 100 Beschäftigten und 17 Töchtern bleibt damit nur noch eine Mannschaft mit 30 Kreativen in Bochum-Wattenscheid übrig. Im November will Phenomedia bereits die neuestens Spiele vorstellen. In Kooperation mit Onlinediensten startet im November der "Moorhuhn Kart Racer" und im Dezember "Sven zwo" als Teil zwei von Sven Bomwollen. Autor: emarket

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