
Finanzen am Freitag. Apple hat am 30. April die Ergebnisse seines zweiten Fiskusquartals von Ende März 2026 vorgelegt und dabei auf ganzer Linie überzeugt. Der Konzern verbuchte einen Quartalsumsatz von 111,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn pro Aktie kletterte auf 2,01 Dollar, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Beide Kennzahlen übertrafen die Erwartungen der Wall Street.
Today Apple is proud to report our best March quarter ever, with revenue of $111.2 billion and double-digit growth across every geographic segment. iPhone achieved a March quarter revenue record, fueled by such extraordinary demand for the iPhone 17 lineup.
[ Tim Cook, Apple CEO ]
Das iPhone bleibt das dominierende Standbein des Konzerns und lieferte den größten Wachstumsbeitrag. Der iPhone-Umsatz sprang um 22 Prozent auf knapp 57 Milliarden Dollar — ein neuer Rekord für ein März-Quartal. Services folgten mit 30,98 Milliarden Dollar, gegenüber 26,65 Milliarden im Vorjahresquartal, und erklimmen damit ebenfalls ein neues Allzeithoch. Mac erlöste 8,40 Milliarden Dollar nach 7,95 Milliarden, das iPad kam auf 6,91 Milliarden Dollar nach zuvor 6,40 Milliarden. Die Kategorie Wearables, Home und Accessories schloss mit 7,90 Milliarden Dollar ab und blieb damit das schwächste Segment, wenngleich auch hier ein leichtes Wachstum erzielt wurde.
Geografisch legte Apple in sämtlichen Regionen zu, wobei Greater China mit einem Umsatzsprung von 28 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar herausstach — eine bemerkenswerte Trendwende nach dem schwierigen Vorjahr. Die Americas als größte Region steuerten 45,09 Milliarden Dollar bei, Europa kam auf 28,06 Milliarden. Japan verbuchte 8,4 Milliarden Dollar.
< tl;dr />
Klarer Gewinner ist das iPhone, das allein durch China-Rückenwind und starke Nachfrage in Lateinamerika, Indien und Westeuropa doppelstellig wuchs. Das Wachstum war laut Tim Cook in der Mehrheit der verfolgten Märkte zweistellig, von den USA über Lateinamerika und Greater China bis hin zu Japan und Südostasien. Services profitieren weiter vom wachsenden installierten Basis und sichern Apple eine hohe Marge ab. Auf der Verliererseite gibt es im Prinzip keine — selbst Wearables, zuletzt rückläufig, stabilisierten sich. Auffällig ist jedoch, dass die Forschungs- und Entwicklungskosten mit einem Plus von 33 Prozent auf 11,42 Milliarden Dollar deutlich schneller wuchsen als der Umsatz, was den wachsenden Investitionsdruck im KI-Bereich widerspiegelt.

Noch keine Kommentare.