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iPad mini late 2026

iPad mini late 2026 · Bild: Apple

Das iPad mini wird erwachsen. Und teuer

Hardware-Dienstag. Apple hat das neue iPad mini am Montag per Pressemitteilung vorgestellt, einen Tag vor den Terminen in Los Angeles. Es ist das größte Update seit dem Redesign 2021, und Apple spart nicht mit Superlativen.

Das Display wächst auf 8,5 Zoll und setzt erstmals auf OLED. Dank 24 Prozent schmalerer Ränder bleibt das Gehäuse so kompakt wie bisher, ist aber nur noch 5,4 Millimeter dünn. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 1.200 Nits, optional gibt es Nanotexturglas. Zur Bildwiederholrate schweigt Apple. Wer auf ProMotion gehofft hatte, darf das als Antwort verstehen.

Im Inneren arbeitet der A20 Pro aus der 2-Nanometer-Fertigung. Dazu kommen IP67-Schutz gegen Wasser und Staub, die Frontkamera an der Längsseite, ein neues Acoustic Display und Apples eigene Funkchips N1 und C2. Ein Detail verrät die Preispolitik. Die doppelte Neural Engine mit 32 Kernen gibt es nur in der Konfiguration mit 512 GB.

Der Preis beginnt bei 749 Euro für das WLAN-Modell, mit Mobilfunk sind es 919 Euro. Der Vorgänger startete 2024 bei 599 Euro. Vorbestellungen laufen ab Mittwoch, ausgeliefert wird ab dem 6. November.

Wer braucht es? Das iPad mini war nie ein Massenprodukt, sondern ein Werkzeug. Apple nennt in der Pressemitteilung selbst Piloten mit elektronischer Flugtasche, Ärztinnen und den Außendienst. Für genau diese Gruppen ist das Update mehr als Kosmetik. Eine Minimalhelligkeit von einem Nit hilft im nächtlichen Cockpit, IP67 auf Station und Baustelle. Das zählt mehr als jedes Benchmark-Prozent.

Für wen lohnt sich der Umstieg? Am meisten profitieren Besitzerinnen und Besitzer eines iPad mini 6 aus dem Jahr 2021. Ihr A15 bleibt von Apple Intelligence ausgeschlossen, und das Jelly Scrolling des LC-Displays nervt bis heute. Wer noch ein iPad mini 5 mit Lightning nutzt, bekommt ohnehin ein komplett neues Gerät. Wer dagegen erst 2024 zum Modell mit A17 Pro gegriffen hat, darf entspannt bleiben. OLED ist schön, aber keine 749 Euro wert.

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Das neue iPad mini ist das größte Upgrade seit 2021 und kostet 150 Euro mehr als sein Vorgänger. OLED, A20 Pro und IP67 machen es zum Profiwerkzeug im Jackentaschenformat. Wer ein iPad mini 6 oder älter besitzt, sollte zugreifen. Wer das A17-Pro-Modell hat, überspringt diese Generation.
Bemerkenswert bleibt das Kleingedruckte. Für serverseitige KI-Funktionen gelten tägliche Limits, ein erweiterter Zugang soll künftig Geld kosten. Apple verkauft also ein teureres Gerät und kündigt im selben Atemzug das nächste Abo an.

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