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Cook für den Datenschutz

soziale-netze Champions of Freedom. Tim Cook erneuert sein Bekenntnis zum Datenschutz. Wie bereits im Herbst 2014 und zu anderen Gelegenheiten wiederholte der Apple Chef seinen Standpunkt in einer Videoübertragung zu einer Veranstaltung von epic.org. Das Electronic Privacy Information Center (epic) bot den geeigneten Rahmen.

Like many of you, we at Apple reject the idea that our customers should have to make tradeoffs between privacy and security.
[ Tim Cook ]

I’m speaking to you from Silicon Valley, where some of the most prominent and successful companies have built their businesses by lulling their customers into complacency about their personal information.
[ Tim Cook ]

We believe the customer should be in control of their own information.
You might like these so-called free
services, but we don’t think they’re worth having your email, your search history and now even your family photos data mined and sold off for god knows what advertising purpose. And we think some day, customers will see this for what it is.
[ Tim Cook ]

Tim Cook teilt aus gegen die Kostenloskultur von Facebook und die Datensammelwut der Internetkonzerne wie Google. Dabei vergleicht Cook ein bisschen Äpfel mit Birnen, denn in der direkten Gegenüberstellung sind die Apple iCloud-Services und Anwendungen den (kostenlosen) Lösungen von Google, Microsoft und Dropbox oft unterlegen.
Zudem werden die Nutzer nicht direkt und nicht immer an die Werbewirtschaft verkauft. Einige Profiling-Tools nutzt Apple selbst. Stichwort: beliebte Apps in Deiner Umgebung.

Dazu kommt in Deutschland eine verschobene Sicht auf das Internet. Datensammelwut gibt es in der realen Welt noch viel mehr. So gibt es über das Listenprivileg eine Ausnahmeregelung im deutschen Datenschutzrecht. Vorwiegend Verlage beteiligen sich am regen Adresshandel. Bertelsmann, Deutsche Post und die Einwohnermeldeämter verkaufen die Daten der Bürger. Kundenkarten und Rabattsysteme im Handel dienen ebenfalls dem Profiling. Aus dem Verbrauch an Toilettenpapier kann man nämlich ableiten, wie viele Personen im Haushalt leben.

Doch zurück im Internet möchte man für guten Service zahlen. Doch selbst dann kann man sich sicher sein, dass Suchbegriffe (Google) und Likes (Facebook) zusammen mit Geo-Daten (Facebook Messenger, Google Maps) und E-Mail (Gmail) sowie der Mediennutzung (Videos, YouTube) zu einem Persönlichkeitsprofil kummuliert werden.

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