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Trendwende beim iPad

Apple ist zu 55 Prozent das iPhone

Apple ist zu 55 Prozent das iPhone, aber das iPad holt wieder auf

Hoffnungen im Herbst. In den Quartalszahlen aus dem zweiten Kalenderquartal, dem Q3 im Geschäftsjahr 2017, leitet Apple die Trendwende ein beim iPad. Das Tablet-Segment wächst wieder, nachdem es seit dem Weihnachtsquartal 2013 oder 13 Berichtszeiträume in Folge rückläufig war. Ansonsten wächst der Umsatz um sieben Prozent, der Gewinn pro Aktie um 17 Prozent und der Umsatz mit Apple Music und iCloud-Speicher erreicht einen neuen Allzeit-Quartalsrekord von 7,3 Milliarden US-Dollar.

With revenue up 7 percent year-over-year, we’re happy to report our third consecutive quarter of accelerating growth and an all-time quarterly record for Services revenue. We hosted an incredibly successful Worldwide Developers Conference in June, and we’re very excited about the advances in iOS, macOS, watchOS and tvOS coming this fall.
[ Tim Cook, Apple CEO ]

Apple hat die Ergebnisse des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2017, welches am 1. Juli 2017 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 45,4 Milliarden US-Dollar sowie einen Quartalsgewinn von 8,717 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 42,4 Milliarden US-Dollar und ein Gewinn von 7,796 Milliarden US-Dollar erzielt. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 61 Prozent.

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Stückzahlen

  • 41.026.000 iPhones
  • 11.424.000 iPads
  • 4.292.000 Macs
  • 50 Prozent mehr Apple Watch

Mit dem neuen iPad Pro steigen die Verkäufe wieder an; zum Vorquartal ein Plus von 28 Prozent, im Jahresschnitt ein Plus von 15 Prozent. Ein weiterer Push dürfte vom kommenden Update iOS 11 mit seinen vielen Neuerungen für iPad Pro ausgehen. Etliche Funktionen waren bereits bei der WWDC 2017 zu sehen.

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Apple-Watch-Verkäufe sollen um 50 Prozent zugelegt haben, verrät Tim Cook ohne konkrete Zahlen zu nennen. Auch bei den Services rund um iCloud und Apple Music sei alles Tip-und-Top.

Problemkind China
China steckt seit Ende 2015 in einer Formkrise, um es neutral zu formulieren. Der Umsatzrückgang von zehn Prozent zum Vorjahr bremst Apple aus, obwohl Mac-Verkäufe in China wachsen und mehr als jeder zweite iPad-Kaufe in Japan und China für Apple ein Neukunde ist.
Andere Märkte wie US, Kanada, Korea, Spanien, Australien und sogar Deutschland wachsen um 19 Prozent. Zweistellig sind die Zuwächse für iPad in Märkten wie US, Japan, Deutschland, Frankreich und eben auch China.
Aber unterm Strich reicht es im Land der Mitte nicht.

Hong Kong continued to drag down the total Greater China segment.
[ Tim Cook, Apple CEO ]

Und dann gibt es noch das Problem mit den gelöschten VPN-Apps. Apple würde sich in den Märkten, in denen Apple tätig ist, an geltende Gesetze und Regeln halten, argumentiert Tim Cook. Das dürfte Margrethe Vestager, EU-Kommissarin Wettbewerbspolitik, gerne hören. Denn die EU erwartet, dass Apple in Irland noch 13 Milliarden Euro Steuern nach-zahlt. Dort zahlte Apple nur 0,005 Prozent Steuern.

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