
Das iPhone bleibt das Zugpferd und legte um 17,5 Prozent zu
Money am Mittwoch. Apple hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem Rekord abgeschlossen. Im vierten Quartal, das am 26. September endete, setzte der Konzern 114,5 Milliarden Dollar um. Das sind knapp 12 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und so viel wie nie zuvor in einem Septemberquartal. Der Gewinn je Aktie stieg um 14 Prozent auf 2,10 Dollar, der Nettogewinn um knapp 12 Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar.
Es ist der erste Quartalsbericht unter John Ternus. Der bisherige Hardware-Chef führt Apple seit dem 1. September, Tim Cook ist in den Vorsitz des Verwaltungsrats gewechselt. Ternus war also gerade einmal vier Wochen dieses Quartals im Amt. Geerntet hat er trotzdem. Apple sei stolz, einen Septemberrekord von 114,5 Milliarden Dollar zu melden, ließ Ternus mitteilen, und dieser Rekord kröne das beste Geschäftsjahr aller Zeiten.
Today, Apple is proud to report a September quarter revenue record of $114.5 billion, up 12 percent from a year ago, with iPhone reaching a September quarter record and Services reaching an all-time high, capping off our best fiscal year ever.
[ John Ternus, Apple CEO ]
Das iPhone bleibt das Zugpferd. Mit 57,6 Milliarden Dollar nach 49,0 Milliarden im Vorjahr legte es um 17,5 Prozent zu und schaffte ebenfalls einen Septemberrekord. Rund die Hälfte des Konzernumsatzes hängt damit weiterhin an einem einzigen Gerät.
Die eigentliche Überraschung ist der Mac. 10,8 Milliarden Dollar bedeuten ein Plus von fast 24 Prozent. Das ist bemerkenswert, weil Apple im Sommer Preiserhöhungen für einige Mac- und iPad-Modelle angekündigt hatte. Man hebe die Preise nur widerwillig an, die gestiegenen Speicherkosten ließen keine andere Wahl, hieß es laut MacRumors bei der Telefonkonferenz im Juli. Ein Teil des Wachstums dürfte also schlicht aus höheren Preisen stammen. Das RAMageddon zeigt sich beim Mac bislang nicht in sinkenden Umsätzen, sondern in höheren Rechnungen für die Kundschaft.
Auf der Schattenseite stehen iPad und Wearables. Das iPad verlor gut 10 Prozent und kam auf 6,2 Milliarden Dollar. Die Sparte Wearables, Home und Zubehör schrumpfte um knapp 8 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar. Ausgerechnet Uhren und Kopfhörer, die Tim Cook als eigene Produktkategorie aufgebaut hat, schwächeln zu seinem Abschied.
Die Dienste erreichten mit 31,6 Milliarden Dollar ein Allzeithoch. Das Wachstum von 9,8 Prozent liegt allerdings spürbar unter dem Jahresschnitt von 13 Prozent. An der Rolle als Gewinnmaschine ändert das nichts. Die Bruttomarge der Dienste liegt bei rund 76 Prozent, die der Hardware bei gut 37 Prozent. Die Dienste bringen damit 28 Prozent des Umsatzes, aber 44 Prozent des Rohertrags.
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Im Geschäftsjahr 2026 setzte Apple 478,8 Milliarden Dollar um, ein Plus von 15 Prozent. Der Nettogewinn stieg um 18 Prozent auf 132,2 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie um gut 20 Prozent auf 8,98 Dollar. Allein das iPhone brachte 254,1 Milliarden Dollar und wuchs um 21 Prozent. Mac und Dienste legten um 12,5 und 13 Prozent zu, iPad und Wearables traten auf der Stelle.
Die erste echte Ternus-Bilanz kommt Ende Januar mit dem Weihnachtsquartal.

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