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Ultra wie Upselling

Mac-Book-Ultra-Concept · Bild: Midjourney

Was wir bisher wissen zum MacBook Ultra

Hardware Dienstag. Apple arbeitet an einem neuen Flaggschiff-Laptop, das die bisherige MacBook-Produktlinie grundlegend umkrempeln könnte – das sogenannte MacBook Ultra. Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman soll das Gerät nicht einfach das MacBook Pro ersetzen, sondern als neue Top-Kategorie oberhalb der Pro-Linie positioniert werden. Hier ist der aktuelle Stand der Gerüchteküche:

OLED-Display. Das MacBook Ultra soll das erste Mac-Notebook mit OLED-Panel werden. Apple will dabei auf dieselbe Tandem-OLED-Technologie setzen, die bereits im iPad Pro 2024 zum Einsatz kommt – mit satten 1.000 Nits Helligkeit und einem Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Samsungs Produktion der OLED-Panels soll im Mai 2026 anlaufen – technisch ist also alles bereit.

Touchscreen. Nicht nur OLED, sondern auch Touchscreen-Unterstützung steht auf der Feature-Liste: Nutzer sollen Mac-typisch weiterhin Tastatur und Trackpad verwenden können – der Touch-Input kommt als zusätzliche Eingabemöglichkeit hinzu. Die nötigen Anpassungen in macOS 27 für den Touchscreen sollen planmäßig im Herbst 2026 fertiggestellt sein.

5G-Modem. Apple hat bereits ein MacBook Pro mit M5-Chip und integriertem 5G-Modem intern getestet, was auf konkrete Pläne für Mobilfunkkonnektivität in künftigen Notebooks hindeutet. Allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, ob 5G tatsächlich beim MacBook Ultra startet oder erst in späteren Modellen folgt.

M6 Pro & M6 Max. Das MacBook Ultra soll mit M6 Pro- und M6 Max-Chips angetrieben werden, die im fortschrittlichen 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt werden. Interessant dabei: Apple könnte das Ultra-Modell mit M6 Pro und M6 Max zuerst launchen, gefolgt von regulären M6-Versionen im MacBook Pro und Air.
Neben OLED, Touch und neuen Chips soll auch die Dynamic Island ihren Einzug ins MacBook halten – kombiniert mit einem dünneren Gehäuse.

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Das MacBook Ultra klingt wie der ambitionierteste Mac seit Jahren – sofern Apple die Lieferkette in den Griff bekommt, denn der Launch-Zeitpunkt ist weiterhin offen – aktuell gilt Anfang 2027 als wahrscheinlichstes Szenario, da ein weltweiter RAM-Engpass die Produktion verzögert. Preislich wird ein Aufschlag von rund 20 Prozent gegenüber dem aktuellen MacBook Pro erwartet – das 14-Zoll-Modell könnte bei 3.000 bis 3.500 Euro starten, Topkonfigurationen weit über 5.000 Euro kosten.

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