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C2 for the rest of us

C2 for the Rest of US · Bild: Midjourney

iPhone 18 Pro: Qualcomm für die Heimat, C2 für den Rest der Welt

Hardware-Dienstag. Ein Datenleck beim Apple-Zulieferer Tata Electronics deutet darauf hin, dass Apple beim iPhone 18 Pro erstmals zwei verschiedene Mobilfunkmodems verbaue – je nach Absatzmarkt. US-Modelle behielten demnach Qualcomm-Hardware, während internationale Varianten Apples hauseigenes C2-Modem erhielten. Eine Ransomware-Gruppe hatte über 630 Gigabyte interner Dokumente erbeutet; MacRumors und AppleInsider halten Teile davon für authentisch. Bestätigt hat Apple nichts.

Der technische Grund ist entlarvend: Apples C2 beherrsche mmWave nicht – jene hochfrequenten 5G-Bänder, die in den USA verbreitet sind, in Europa und weiten Teilen Asiens aber kaum eine Rolle spielen. Für den Heimatmarkt greife Apple deshalb weiter zu Qualcomms SDX80M samt mmWave-Antenne. Der Rest der Welt bekomme das Apple-Modem, weil dort sub-6-GHz genügt.

Damit kippt die gewohnte Erzählung gleich doppelt. Erstens die vom Unabhängigkeitskurs: Sechs Jahre nach dem Kauf von Intels Modemsparte kann Apple sein eigenes Funkmodul im wichtigsten Markt noch immer nicht einsetzen. Der Lizenzvertrag mit Qualcomm läuft nicht ohne Grund bis 2027. Zweitens die vom internationalen Modell als Sparvariante: Diesmal bekommt nicht Europa den Kompromiss, sondern die USA das ältere Fremdbauteil. Frühe Analysen deuten sogar an, US-Käufer müssten mit schlechterer Akkulaufzeit rechnen, weil das C2 effizienter arbeite.

Für deutsche Käufer heißt es, dass die vermeintliche Schwäche des C2 – kein mmWave – schlicht irrelevant wird. Wo ohnehin sub-6-GHz funkt, verschenkt man nichts, gewinnt womöglich bei der Laufzeit. Der Haken bleibt die Quelle. Die Unterlagen stammen aus einem kriminellen Leak und zeigen Prototypen in unklarem Entwicklungsstand. Bis September bleibt so alles im Konjunktiv.

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Geleakte Tata-Dokumente legen nahe, das iPhone 18 Pro kommt mit einem Modem von Qualcomm in den USA und dem Apple-C2 für den Rest der Welt. Grund ist fehlendes mmWave – für Europa belanglos. Die Apple-Story von der technischen Unabhängigkeit bekommt Risse, die Kunden hierzulande bekommen womöglich den besseren Deal.

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