
Finde Deine Worte, riet mir der Freund
Dabei – es lag auf der Hand
waren sie alle schon bekannt
Finde Deine Worte – trug er mir auf
und so nahm ich die Suche auf
Im Duden standen sie aufgereiht
wie Soldaten, zum Appell bereit
Abschied, Angst und Abendrot
in Reih und Glied bis hin zum Tod
Kroch in mich rein doch nicht heraus
Da merkt‘ ich erst, was er gemeint:
Kein Wort ist meins, solang’s nur scheint
Ich muss sie aus der Reihe holen
und neu sie stellen, unbefohlen
Ich sprach sie aus, fand aus mir heraus

Noch keine Kommentare.