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iMac on Wheels

nissan-cube Ein großes Team soll bei Apple an einem elektrischen Minivan arbeiten. Gerüchte um das iCar tauchen immer wieder auf. Meistens relativieren sie sich und entpuppen sich als Kooperation mit diversen Auto-Bauern ( WWDC 2013: Siri im Auto, 2014: CarPlay. Auch die Übernahme von Tesla taucht seit 2013 im Jahrestakt auf.
Wie könnte ein Minivan von Apple aussehen? In einem Land, in dem das Massenmodell der Mobilität ein 2-Tonnen-PickUp-Truck ist, denkt man anders als in Europa, wenn von einem Minivan die Rede ist.

volkswagen-t2 Wir sehen den Bulli-Bus von Volkswagen als den ersten Prototypen der Großraum-Limousine wie etwa Renault Espace und den folgenden Inkarnationen bis zum Fiat Multipla.

Porsche-Macan-4SUV Volkswagen Cross Coupe und Porsche Macan ( 60.000 bis 80.000 Euro ) dürften die stilistische Vorgabe bilden.

Das Management bei Apple ist car-crazy. Steve Jobs fuhr einen Mercedes SL55 AMG ohne Nummernschild. Jony Ive bewegt einen Aston Martin Vanquish und zwei Bentley Brooklands, einen in weiß und einen in schwarz – so wie es den iMac in Yin und Yang gab und das iPhone 4 in einem weißen Modell aufgelegt wurde, sowie seit Kurzem einen Land Rover LR3. Phil Schiller bekundet auf Twitter seine Vorlieben für europäische Klassiker der 50er und 60er-Jahre, darunter den Porsche 550 Spyder. Finanzchef Luca Maestri kommt von General Motors und Software-Chef Eddy Cue sitzt bei Ferrari im Aufsichtsrat. Die Ausnahme scheint Apple-COO Jeff Williams zu sein. Über dessen Toyota Camry äußert sich Ive beim Magazin The New Yorker abfällig.

mercedes-a-klasse-4wd Der Apple-Minivan soll angeblich unter der Leitung von Steve Zadesky (früher: Ford) entstehen. Designer Newson zeichnete für Ford. Der Österreicher Julian Höning gab bei Audi und Lamborghini den Fahrzeugen eine Linie vor. Und nicht zuletzt warb Apple im vergangenem Herbst Johann Jungwirth an. Er war Chef der Entwicklungsabteilung von Mercedes-Benz in Sunnyvale und trägt jetzt den Titel Director, Mac Systems Engineering at Apple. Das kann alles sein. Es könnte zum Beispiel sein, dass sich Apple autonome Fahrzeuge baut, um mehr iPhones produzieren zu können. Foxconn investiert bereits in Roboter, die es den Arbeitern in China erleichtern sollen.

g-klasse Apple soll mit Magna Steyr gesprochen haben. Die bauen seit 1979 in Österreich für Mercedes den Geländewagen G-Klasse und setzen dies auch noch bis 2022 fort. Denn Mercedes-Benz hat gerade den Vertrag verlängert.
Auslaufend ist allerdings die Produktion des Mini Countryman (R60) für BMW bei Magna Steyr in Graz. Sie wird 2016 nach Oxford, England, und in die Niederlande (NedCar, Born) verlegt. Die Zusammenarbeit von Magna und BMW soll jedoch mit einem anderen Fahrzeug fortgeführt werden.

SE Countyman Kapazitäten könnte Apple auch in den Auto-Städten der USA schaffen. Obama forderte bereits von Steve Jobs Investitionen in den USA und Tim Cook verspricht weitere heimische Arbeitsplätze. Die Produktion eines Fahrzeuges und die damit einhergehenden Investitionen in Werkzeuge und Roboter dürften sich kaum geheimhalten lassen. Noch ist ein Apple Auto eine reine Fanasie.

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  1. 2020 kommt das Apple iCar » Hightech und Blech - 20. Februar 2015

    […] Dazu hat sich Apple ein Team von Spezialisten und Experten zusammengestellt, darunter ehemalige Mercedes-Manager wie Johann Jungwirth aus dem Daimler-Entwicklungszentrum im Kalifornien. 9to5mac.com hat eine Liste mit weiteren […]

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