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SPCX

SPCX IPO

SpaceX dominiert – aber der Wettbewerb schläft nicht mehr.

Finanzen am Freitag. Elon Musk will mit Space X an die Börse. Bisher gehört SpaceX einer Handvoll privater Investoren. Im Börsengang (IPO) verkauft das Unternehmen Anteile öffentlich an jedermann. SpaceX plant den spektakulärsten Börsengang der Geschichte. Mit einer Bewertung von bis zu zwei Billionen Dollar und einem angestrebten Erlös von 75 bis 80 Milliarden Dollar könnte das Unternehmen Geschichte schreiben. Als Datum gilt der 12. Juni 2026 an der Nasdaq.

Das bringt dem Unternehmen frisches Kapital für Wachstum – und einen enormen Vertrauensbeweis. Das eigentliche Herzstück von SpaceX ist nicht mehr nur die Raumfahrt, sondern Starlink: Das Satelliten-Breitbandnetz erzielte 2025 rund 11,4 Milliarden Dollar Umsatz, mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes, mit einer Verdopplung des operativen Gewinns gegenüber dem Vorjahr. Dazu kommt, dass SpaceX inzwischen mehr in KI-Forschung investiert als in Raketen – 12,7 Milliarden Dollar flossen 2025 in KI-Entwicklung.

Europa hinkt hinterher. In den letzten Jahren war Europa weitgehend von SpaceX abhängig, wenn es darum ging, Satelliten in den Weltraum zu bringen – sogar EU-Galileo-Navigationssatelliten wurden mit Falcon-9-Raketen gestartet. Die neue Ariane 6 kämpft mit Verzögerungen; 2024 gab es nur drei europäische Orbital-Starts – weniger als Indien oder Iran. Deutsche Startups wie Isar Aerospace und Rocket Factory Augsburg sollen Europas Abhängigkeit langfristig reduzieren, stehen aber nach Rückschlägen 2025 unter enormem Druck, ihre Systeme zuverlässig in den Orbit zu bringen.

Asien investiert ebenfalls massiv: Indien bereitet mit dem Gaganyaan-Programm seinen ersten bemannten Raumflug vor, und Amazon hat mit Project Kuiper bereits über 200 Satelliten ins All gebracht und plant den kommerziellen Service-Start für Mitte 2026 – als direkter Konkurrent zu Starlink. China verfolgt mit der CNSA eigene Ambitionen bei Raketenstarts und Mondmissionen.

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