
Eine Woche nach einer Ankündigung durch Tim Cook dreht Apple an der Preisschraube. Außer iPhone wird alles von Apple teurer
#fuckingfriday. Apple erhöhte am Donnerstag (25.6) die Preise für seine Macs und iPads und verweist dafür auf steigende Kosten für Speicherbausteine – ausgelöst durch den Speicherbedarf von AI-Rechenzentren im KI-Boom.
Unfortunately, price increases are unavoidable. We’re doing our best to mitigate the huge increases that are being passed to us, and we’ve been trying to shield our customers from the increases, but the situation has become unsustainable.
[ Tim Cook, Apple ]
Bei Apple steigen die Preise grob um 100 US-Dollar beziehungsweise 100 Euro pro 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. So wird das MacBook Neo nun 100 Euro teurer. Das Einsteigerlaptop kosten 799 Euro oder 699 US-Dollar.
Ein MacBook Air mit 16 Gigabyte RAM wird 200 US $/€ teurer und kostet nun 1.399 Euro respektive 1.299 US-Dollar statt zuvor 1.199 Euro respektive 1.099 US-Dollar.
Das MacBook Pro und der iMac wird jedoch 300 US-Dollar respektive 300 Euro teurer.
Der Mac-Studio-Computer wird sogar 500 US-Dollar oder entsprechend 500 Euro teurer.
Beim iPad vollzieht Apple ebenfalls eine gestaffelte Preisanpassung: iPad-Basismodell mit dem A16 und das iPad-Mini werden 100 US-Dollar teurer. Das iPad Air wird 150 US-Dollar teurer. Beim iPad Pro schlägt Apple 200 US-Dollar auf. Die deutschen Euro-Preise ziehen beim Basismodell um 120 Euro an auf 499 Euro. Das iPad Air wird 100 Euro teurer und das iPad Pro kommt für 200 Euro mehr.
Teurer werden auch Gadgets wie der HomePod und Apple-TV sowie Apple Vision Pro. Die Erhöhungen zeigen, dass nicht einmal Apple mit seiner weitläufigen Lieferkette immun gegen einen weltweiten Mangel an Speicher- und Speicherchips ist. Der Anstieg der Nachfrage für AI-Rechenzentren hat dazu geführt, dass sich Hersteller von Speicherchips wie Micron auf die Produktion für Rechenzentren konzentrieren, die in der Regel teurere Chips als Unterhaltungselektronik verwenden. Infolgedessen verdienen diese Unternehmen mehr Geld, liefern aber weniger Chips in Verbraucherqualität, die teurer geworden sind.

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