tech

iTime Warner

time-warner-logo Mac-Montag vom 30. Mai. Die Nachrichten, bei denen die Schlagzeile die Meldung ist, drehen sich zwei Wochen vor der WWDC um sämtliche Geschäftsbereiche von Apple. Und dann könnte Apple den Medien-Riesen Time Warner übernehmen wollen. Erinnerungen an den AOL-Time-Warner-Merger von 2000 kommen wieder.

ft.com: Für rund 80 Milliarden US-Dollar könnte Apple den Medienkonzern Time Warner übernehmen. Damit erhielte man tolle Inhalte für einen Disney-Kanal auf dem Apple TV. Bereits vor einem halben Jahr diskutierten Eddy Cue, Head of iTunes und iCloud, und der Chef-Stratege Olaf Olafsson bei Time Warner dieses Szenario.
80 Milliarden. Das ist viel, aber trotzdem nur die Hälfte dessen, was AOL vor 16 Jahren für Time Warner auf den Tisch packte.

Einkaufen 2.0 bei techcrunch.com: Apple Pay soll in Asien und Europa expanieren. Bevor wir jedoch im Land der Sparkassen und Raifeisenbanken mit der Apple-ID bezahlen, könnten Frankreich ( Carte Bleu ) und Spanien ( MasterCard ) an der Reihe sein.

Einkaufen 2.1 bei businessinsider.co.uk: Arbeiten im Apple Store ist kein Vergnügen, so ein Ex-Mitarbeiter. Er stieg letztes Jahr aus. Es gibt straffe Vorgaben ( Apple Care verkaufen ), keine Erfolgsprämien, interne Kontrolle durch regelmässige Kollegen-Rankings, kaum Aufstiegsmöglichkeiten und dazu neben dem Stress und dem Lärm an der Verkaufsfront auch noch Beschimpfungen, Demütigungen und Mord-Drohungen durch Kunden. Und das alles für 8 Pfund Stundenlohn. Der Mindestlohn liegt in UK bei 6,50 Pfund. Allerdings locken Rabatte auf Apple-Produkte und 15 Prozent Discount auf Apple-Aktien, so dass sich viele Apple-Retail-Mitarbeiter verschulden, während sie bei Apple arbeiten.

Bei Siri ist ein größeres Upgrade überfällig. Siri wird es als AI mit den Systemen von Google und anderen aufnehmen können. Möglich wird es durch den Zukauf von VocalIQ im vergangenen Jahr.

Industrie 4.2 bei bbc.com: Foxconn ersetzt 60.000 Arbeiter durch Roboter. In Asien steigen nämlich die Lohnkosten rasant an.
Passend dazu: Chinesischer Konzern will Kuka kaufen ( Roboterhersteller ), Chinesische Investoren wollen Aixtron kaufen ( Halbleiter-Ausrüster ) und Adidas fertigt Schuhe wieder in Deutschland – mit Robotern.

macnn.com: Apple führt Vorgespräche mit Firmen für Ladestationen für Elektro-Autos.

reuters.com: Sicherheitsexperte Jon Callas arbeitet seit Mai wieder bei Apple. In den 90ern und zwischen 2008 und 2011 verschlüsselte er Daten auf dem Mac. Nun soll er wohl helfen, Verschlüsselung und Cryptografie für iPhone und iCloud verbraucherfreundlich zu gestalten.

Nochmal reuters.com: Der Gesetzentwurf, der Backdoors bei verschlüsselten Geräten fordert, ist für die laufende US-Legislatur vom Tisch, auch weil Apple dagegen argumentierte. Hintertüren öffnen gesicherte Systeme nämlich auch für die Bösen und unsere Feinde.

universityofhermes.com: Apple Watch wird in der Gesundheitsvorsorge eine Schlüsselrolle spielen, sagt Tim Cook letzte Woche beim Startup Fest Europe in Amsterdam.

Dagegen findet Ashley Carman bei theverge.com den Focus auf Fitness-Tracking bei den neuen Pebble-Uhren persönlich nicht so schön.

time.com: Apple Watch ist das letzte Produkt von Steve Jobs. Es war der Meinung, dass Healthcare technische Nachhilfe benötigte.

, , , , , , ,

3 Antworten auf iTime Warner

  1. Matthias 3. Dezember 2016 bei 20:22 #

    j.mp/2fX4pjd
    Die geplante Übernahme des deutschen Spezialmaschinenbauers Aixtron durch ein chinesisches Unternehmen ist am Einspruch von US-Präsident Barack Obama gescheitert. Das Weiße Haus blockiere wegen nationaler Sicherheitsbedenken das Geschäft, teilte die US-Regierung am Freitag mit. Hintergrund für das US-Veto sind Befürchtungen, dass Aixtron-Produkte auch militärisch genutzt werden könnten.

  2. Matthias 5. Januar 2017 bei 00:00 #

    http://j.mp/2iJHXzB
    Washington macht Weg frei für Kuka-Verkauf an Chinesen, nachdem Kuka sein Flugzeugindustrie-Geschäft in den USA an ein US-Unternehmen verkauft hat, da die Regierung in Washington ihr Veto gegen einen Verkauf militärisch bedeutsamer Technologie an Chinesen eingelegt hatte.

  3. Matthias 12. Juli 2017 bei 18:17 #

    Die Bundesregierung will Übernahmen strategisch wichtiger Unternehmen durch Investoren aus Nicht-EU-Staaten in Zukunft strenger prüfen und gegebenenfalls verbieten. Mit dem Vetorecht soll verhindert werden, dass wichtiges Know-how ins Ausland verloren geht. Die vom Bundeskabinett nun beschlossene Neuregelung zielt etwa auf Rüstungsfirmen, aber auch auf kritische Infrastruktur wie Energie- und Wasserversorger, Krankenhäuser und Verkehrsbetriebe.
    http://j.mp/2uf1LQB

Powered by WordPress. Designed by Woo Themes