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40 Jahre Macintosh

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January, 24. 40 Jahre ist es her. Der Macintosh wird 40 und ist trotz seines Alters fitter denn je. Schlanker, schneller und ausdauernder, aber der Mac steckt trotzdem gerade in einem Formtief. Die Umsätze im Mac-Segment bei Apple sind rückläufig, ein ganzes Jahr schon. Trotzdem ist der Mac relevant und er wird es auch bleiben.

Der Mac führte vor vier Jahrzehnten die Art und Weise ein, wie alle Computer eines Tages funktionieren würden. Apple markiert die Abkehr von der Steuerung einer Maschine mit getippten Befehlen. Grafische Symbole, die Maus und den Dreisprung von Point, Click and Drag: Drag-and-Drop. Sollte man sich einen idealen PC vorstellen, dann sieht man den Mac. Dabei verbesserte Apple das Produkt unablässig, sei es mit dem immer schlankeren Profil vom iMac oder mit der 22-stündigen Batterielaufzeit eines Macbook Pro oder in der Effizienz der eigenen Apple-Silicon-Prozessoren.

Als das iPhone 2007 eingeführt wurde, wurde es schnell zu einem wahnsinnig erfolgreichen Gerät, das den Gewinn von Apple maßgeblich bestimmt. Aber das iPhone hat den Macintosh nicht ersetzt – es hat den Mac stärker gemacht. Denn für Apps und Inhalte auf dem iPhone brauchen Developer:innen einen Macintosh. Vom iPhone finden sogar einige Touch-Screen-Gesten ihren Weg auf den Mac in Form von Track-Pad-Gesten.

Eine vergleichbare Inspiration gibt es auch zwischen dem Mac und dem iPad. Das Apple-Tablett sorgt für die Entwicklung von iCloud und von Apps, die sich zwischen den Geräten synchronisieren und den Anwender:innen auf iPad, Mac und iPhone identische Inhalte zeigen, so dass Ideen und Projekte in kreativen Prozessen reifen können.

Man darf gespannt sein, wie Apple Vision (Pro) den Mac verändern wird. Vielleicht muß man gar nichts mehr anfassen, um auf virtuellen Tastaturen zu schreiben. Und auch 2024 wird gelten, dass der Mac nicht überflüssig wird, denn der Macintosh bleibt das kreative Werkzeug, mit dem Inhalte und virtuelle Welten für Apple Vision erstellt werden.

Für mich persönlich gilt, dass ich ohne den Macintosh und meinen ersten Schritten in der Medienproduktion auf dieser Maschine nie den beruflichen Weg und meine persönliche Entwicklung beschritten hätte. Inzwischen arbeite ich auch hybrid in gemischten Umgebungen mit Windows, Android und iPhone, Mac und synchronisiere Projekte über Cloud mit Firefox und anderen universellen Apps oder über Google Chrome zwischen Mac und Chromebook.

Wenn ich jedoch die Wahl habe, eine Aufgabe am Mac oder am PC zu erledigen, dann entscheide ich mich für den Mac.

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