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Twitter zahlt nicht – Intel will mehr

Uni-Duck meets Cow-Duck

Money on Monday. Ende Juni laufen Verträge zwischen Twitter und Google aus. Nun weigert sich Twitter, seine Cloud-Rechnungen bei Google zu bezahlen, da diesen Monat weitere Verhandlungen anstehen. Für diese Meldung unterbrach bei platformer.news jemand sein Wochenende. Elon Musik hätte es nicht getan und auch nicht bezahlt.

Während Twitter einige Dienste auf seinen eigenen Servern betreibt, hat das Unternehmen seit langem Verträge mit Google und Amazon abgeschlossen, um seine Infrastruktur zu ergänzen. Bevor Musk im vergangenen Jahr Twitter kaufte, unterzeichnete das Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag mit Google, um Dienste zu hosten, die unter anderem mit der Bekämpfung von Spam, der Entfernung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch und dem Schutz von Konten zu tun haben. Mindestens seit März versucht Twitter, seinen Vertrag mit Google neu auszuhandeln. Der Zahlungs-Stopp gehört somit zum Verhandlungspoker von Elon Musk.

Einen Kurzschluss im Subventionsschaltkreis führt Intel herbei, denn im Gewerbegebiet Eulenberg, südwestlich gelegen von Magdeburg, möchte Intel zwei Halbleiter-Fabriken aufbauen. 2027 soll die Produktion von Chips anlaufen. Geplant ist, dass Intel aus Sachsen-Anhalt dann Volkswagen in Wolfsburg und Tesla in Brandenburg bei Berlin gleichermaßen beliefern kann mit modernen Steuer-Chips und Speichermodulen für Automobile. Intel investiert in der ersten Stufe bis zu 17 Milliarden Euro in Magdeburg, erwartet aber verbindliche und rechtssichere Zusagen des Bundes über nicht mehr sieben Milliarden Euro, sondern nunmehr 10 Milliarden Euro.

Laut ft.com hat der deutsche Finanzminister Christian Lindner dafür kein Budget. Das Projekt – verbunden mit Tausenden, hoch qualifizierten und gut bezahlten IT-Arbeitsplätzen – steht auf der Kippe.

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