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Antisemitismus auf X

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TwiX-Woch im Netz. Am Montag forderte der umstrittene israelische Premierminister Netanjahu bei einem persönlichen Treffen Elon Musk auf, den Antisemitismus zu verurteilen. Netanyahu wünscht sich, ein besseres Gleichgewicht zwischen freier Meinungsäußerung und Hass auf der früher als Twitter bekannten Website zu finden.

I hope you can find within the confines of the First Amendment the ability to stop not only antisemitism, or roll it back as best you can, but any collective hatred of the people that antisemitism represents. I encourage you to find the balance. It’s a tough one.
[ Benjamin Netanjahu, Israel ]

Als sich Benjamin Netanjahu am Montag mit dem Tech-Milliardär Elon Musk auf dem Gelände einer Tesla-Fabrik bei Fremont in Kalifornien traf, wich dieser allerdings aus. Und zwar auf eine Weise, wie Musk es schon häufiger getan hat. Er entgegnete, zur freien Meinungsäußerung gehöre auch, dass jemand, den man nicht mag, etwas sagt, was man nicht mag. Ohne dies gebe es keine Redefreiheit, so die Washington Post.

Auf seine eigene Rolle in der Förderung dieses Phänomens ging er nicht ein. Untersuchungen zeigen, dass Angriffe auf Juden und Homosexuelle in den USA auf Twitter/X wieder zugenommen haben, seit Elon Musk die Plattform übernommen hat. Zudem Musk viele zuvor wegen Hassreden im Netz gesperrte Nutzerkonten wieder freischalten lies. Darunter etwa auch Donald Trump. Ursprünglich wollten sich Musk und Netanyahu über künstliche Intelligenz unterhalten, aber das Gespräch drehte sich schnell um Antisemitismus und berührte auch den Iran sowie die Proteste gegen Netanjahus Regierung sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten.

Dann aber hatte Musk vielleicht doch noch eine Lösung parat. Er sprach von der Möglichkeit einer niedrigen monatlichen Gebühr im Kampf gegen Bots auf der Plattform.

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